{"id":1175,"date":"2018-11-03T19:19:34","date_gmt":"2018-11-03T19:19:34","guid":{"rendered":"http:\/\/de.esfkosovo.org\/?p=1175"},"modified":"2018-11-03T19:34:49","modified_gmt":"2018-11-03T19:34:49","slug":"gracanicaonline-info-ueber-esfk-mission-kosovo-2018","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/de.esfkosovo.org\/?p=1175","title":{"rendered":"Gracanicaonline.info \u00fcber ESFK Mission-Kosovo 2018"},"content":{"rendered":"<p>Am 30. Oktober berichtete das Netzportal <a href=\"http:\/\/gracanicaonline.info\/2018\/10\/30\/uspesno-zavrsena-oktobarska-humanitarna-misija-majka-milera-i-evropskog-fronta-solidarnosti-sa-kosovom\/?fbclid=IwAR3_4WJJLWRJGdL9cOwrfy1FulCDxIo0nCCCJotozT2fths1-pFIK5rlsZk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gracanicaonline.info<\/a> \u00fcber unsere Mission-Kosovo 2018:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/de.esfkosovo.org\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/gracanicainfo_2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1176\" data-permalink=\"http:\/\/de.esfkosovo.org\/?attachment_id=1176\" data-orig-file=\"http:\/\/de.esfkosovo.org\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/gracanicainfo_2.png\" data-orig-size=\"640,7400\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"gracanicainfo_2\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"http:\/\/de.esfkosovo.org\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/gracanicainfo_2-26x300.png\" data-large-file=\"http:\/\/de.esfkosovo.org\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/gracanicainfo_2-89x1024.png\" tabindex=\"0\" role=\"button\" class=\"aligncenter wp-image-1176\" src=\"http:\/\/de.esfkosovo.org\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/gracanicainfo_2.png\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"5203\" srcset=\"http:\/\/de.esfkosovo.org\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/gracanicainfo_2.png 640w, http:\/\/de.esfkosovo.org\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/gracanicainfo_2-26x300.png 26w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Erfolgreicher Abschluss der humanit\u00e4ren Okober-Mission der Europ\u00e4ischen Solidarit\u00e4tsfront f\u00fcr Kosovo<\/strong><\/p>\n<p>Der junge Deutsche aus Dresden, Maik M\u00fcller, der den deutschen Zweig der Europ\u00e4ischen Solidarit\u00e4tsfront f\u00fcr Kosovo leitet, beteiligte sich auch im Oktober an einer humanit\u00e4ren Mission im Kosovo und in Metochien und brachte eine Gruppe von humanit\u00e4ren Helfern aus mehreren europ\u00e4ischen L\u00e4ndern mit, um gemeinsam Projekte zur Unterst\u00fctzung des serbischen Volkes durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Nach einem vorbereiteten Plan besuchten sie Kosovska Mitrovica, Orahovac, Prizren, Gra\u010danica, Novo Brdo, Prilu\u017eje, das Dorf Banja sowie das Kloster Gra\u010danica, Visoki De\u010dani, Zo\u010di\u0161te, die Heiligen Erzengel und nach all den Besuchen kehrten sie nach Velika Ho\u010da zur\u00fcck, um in Frieden zu leben und sich mit Freunden zu treffen, die bei fr\u00fcheren Besuchen in dieses Dorf kamen. W\u00e4hrend dieses Besuchs verbrachten sie die meiste Zeit mit reisen und dem Zusammensein mit den Kindern. Diesmal besuchten sie die Grundschule \u201eDositej Obradovi\u0107\u201c und das Gymnasium in Orahovac sowie die Schule im Dorf Banje bei Srbica. F\u00fcr alle drei Schulen brachten sie B\u00fcromaterial f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse von Schulen und Lehrern, Schulmaterial f\u00fcr die Sch\u00fcler und Spielzeug f\u00fcr die Vorschulkinder. Die Schulmaterialien wurden von Freunden der Organisation \u201eDritter Weg\u201c aus Polen f\u00fcr ihre Freunde aus Deutschland, Finnland und Italien gespendet, die sich f\u00fcr die Kinder in Kosovo und Metochien einsetzen.<\/p>\n<p><strong>Zuf\u00e4llige Begegnung auf der Br\u00fccke am Ibar<\/strong><\/p>\n<p>Zu Beginn der Oktober-Mission in Kosovska Mitrovica war Maik gl\u00fccklich \u00fcber ein zuf\u00e4lliges Treffen im Morgengrauen auf der ber\u00fchmten Br\u00fccke am Ibar. Seiner Ansicht nach war diese Begegnung der bisher sch\u00f6nste Beginn all seiner bisherigen Reisen nach Kosovo und Metochien, weshalb Maik das Erlebnis mit uns teilt.<\/p>\n<p>&#8211; Denken Sie nur, wir kommen um f\u00fcnf Uhr morgens in Kosovska Mitrovica an, die Stadt hat geschlafen. Wir gingen schweigend entlang der Br\u00fccke am Ibar, vor unseren Augen war kein Finger zu sehen und pl\u00f6tzlich kam ein Auto vorbei, stoppte, kam zur\u00fcck und aus dem Fenster rief mich jemand an \u201eHey, Maik!\u201c. Ich drehe mich um und sah einen Freund aus dem Wagen steigen, Miroslav aus Velika Ho\u010da, Kunstprofessor am Gymnasium in Orahovac. Mit unserer freundlichen Begr\u00fc\u00dfung und Umarmung, an der Br\u00fccke zwischen den beiden Kosovska Mitrovica, begann unsere Mission.<\/p>\n<p>Das Treffen mit Miroslav war nur eines der vielen Treffen, die in den n\u00e4chsten Tagen folgten. Dobrosav wartete in Kosovska Mitrovica, Zvonko in Prizren, Jovana und Dejan in Orahovac, ebenso wie Dobrila und Olivera, Vater Milenko in Velika Ho\u010da und Familie Sapi\u0107 im Dorf Banje.<\/p>\n<p>In Gra\u010danica trafen sie sich mit Svetlana Stevi\u0107, Frau eines Priesters und Leiterin der Volksk\u00fcche. Ihr \u00fcbergaben sie Kleidung f\u00fcr die \u00c4rmsten unter den Bed\u00fcrftigen, die auf die Hilfe der Volksk\u00fcche angewiesen sind. Sie trafen auch den Pr\u00e4sidenten der Fu\u00dfballschule \u201e28. Juni\u201c. In Priluzje freuten sie sich mit den Kindern des Sportvereins, spielten Fu\u00dfball und spendeten verschiedene Ausr\u00fcstung. Das Spiel endete mit einem katastrophalen Ergebnis von 11:2 und wie Maik sagte: \u201eDie Kinder haben uns geschlagen und uns dazu gebracht, wieder zu kommen und das R\u00fcckspiel zu spielen.\u201c<\/p>\n<p>Im Dorf Banje war das Team von Humanit\u00e4ren mit Schulkindern unterwegs, denen sie diesmal halfen und waren G\u00e4ste im Haus der befreundeten Familie \u0160api\u0107. In Velika Ho\u010da besuchten sie die Familie von Sa\u0161ko Mici\u0107, der sie, in Zusammenarbeit mit der orthodoxen Kirchengemeinde M\u00fcnchen und dem Pfarrer Djordje Trajkovi\u0107, K\u00fche und K\u00e4lber kauften. Und sie besuchten Zlata Kosti\u0107, wo sie sich von den Umst\u00e4nden \u00fcberzeugten, unter welchen sie lebt und versprachen, ihr zu helfen, das Badezimmer zu reparieren.<\/p>\n<p><strong>Hilfe ist die Liebste, wenn sie von Herzen kommt<\/strong><\/p>\n<p>Maik, der bereits f\u00fcr seine Menschlichkeit und Liebe f\u00fcr das serbische Volk bekannt ist, wurde an allen Orten freudig von den Kindern begr\u00fc\u00dft. Sie liefen in seine Umarmung, fragten ihn nach seiner Tochter, ihrer Altersgenossin, und sangen ihr ein Lied &#8230; Und er, wieder ber\u00fchrt von ihrer Liebe und ihrem Spiel auf engstem Raum, weinte und sagte, dass das was seine Freunde und er tun und helfen wenig ist, aber von Herzen kommt. Und h\u00e4tte er es nicht gesagt, ihre Gastgeber h\u00e4tten es gewusst und gef\u00fchlt.<\/p>\n<p>Seine gesammelten Eindr\u00fccke teilt Maik, der vor zwei Jahren bei seiner Taufe in \u0160a\u0161inci den Namen \u201eGerman\u201c (nach dem Heiligen Hermann von Alaska) erhielt, mit unseren Lesern mit dem Wunsch, dass auch Menschen aus anderen Teilen der Welt kommen m\u00f6gen, um die Heiligt\u00fcmer und Menschen in Kosovo und Metochien zu besuchen und den Kindern, welche dort leben, ebenso zu helfen wie seine Freunde und er.<\/p>\n<p>&#8211; Meine Freunde und ich kommen ein bis zweimal im Jahr in den Kosovo und nach Metochien, aber in unseren L\u00e4ndern und von zu Hause aus \u00fcberwachen wir st\u00e4ndig, was hier passiert, und jedes Mal, wenn wir schlechte Nachrichten h\u00f6ren ist es, als h\u00e4tte man uns ein St\u00fcck unseres Herzens herausgerissen. Deshalb ist es einfacher, wenn wir kommen, wir sehen, wir mit den Leuten sprechen, wir helfen \u2013 beginnt Maik seine Geschichte und f\u00e4hrt fort:<\/p>\n<p>&#8211; Jedes Mal kommen neue Leute mit mir und meinem Freund Marian. Und auch diesmal war es so. Sie erz\u00e4hlten mir nach dem Besuch des s\u00fcdlichen Teils von Kosovska Mitrovica: \u201eWir haben gesehen, dass es in diesem Teil von Mitrovica viele Investitionen der Europ\u00e4ischen Union gibt, aber auch viele albanische Flaggen\u201c. Diese Flaggen, Geb\u00e4ude und eine andere Lebensweise unterscheiden sich stark von denen in serbischen Orten, das bemerkten alle.<\/p>\n<p><strong>Maik erz\u00e4hlte uns, dass sie zum ersten Mal die Ambulanz in Orahovac besuchten<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Wir kommen seit Jahren nach Orahovac, wir besuchen die Schulen und Kinderg\u00e4rten und wir sind bereits mit den Professoren und Lehrern befreundet. Wir arbeiten an allen Hilfsprojekten in Absprache mit ihnen. Dieses Mal haben wir zum ersten Mal auch eine Ambulanz in dieser Stadt besucht. Wir haben mit Doktor Dostan Grkovi\u0107 gesprochen, haben geh\u00f6rt, wie sie dort arbeiten, welche Probleme sie haben und was sie brauchen. Und wir haben ihnen ein paar Kr\u00fccken mitgebracht, die sie verwenden k\u00f6nnen, falls es Patienten mit Beinfrakturen usw. gibt.<\/p>\n<p>&#8211; Was ich hervorheben m\u00f6chte, sagt Maik \u2013 wenn es um den Besuch der Volksk\u00fcchen in Gra\u010danica und Novi Brdo geht, die von der humanit\u00e4ren Organisation \u201eMajka devet Jugovic\u0301a\u201c gef\u00fchrt werden und deren Tierfarmen dank des Franzosen Arnaud Gouillon und seiner Organisation er\u00f6ffnet werden konnten: Von all den Leuten, die wir trafen, haben wir nur Gutes \u00fcber ihn und seine Arbeit geh\u00f6rt und es tut uns sehr leid, dass ihnen verboten wurde, in den Kosovo und nach Metochien zu kommen.<\/p>\n<p>&#8211; Im Dorf Banje wurden wir von den Kindern der Schule und dem Priester Neboj\u0161a begr\u00fc\u00dft. Vater Neboj\u0161a erz\u00e4hlte uns \u00fcber das harte Leben in Istog, wo er mit seiner Frau und seinen Kindern lebt. Der Vater dient in einer Kirche, in deren Umgebung es keine Serben gibt. Mit den Kindern aus der Schule sangen wir das Lied \u201eOj Kosovo\u201c und das war f\u00fcr mich sehr bewegend, emotional, obwohl ich das Lied nicht zum ersten Mal h\u00f6rte. Ich war dankbar f\u00fcr die Karte, welche mir die Kinder dieser Schule \u00fcbergeben haben. Sie haben sie selbst mit Hingabe gestaltet, als Zeichen der Dankbarkeit. Wir haben auch eine gro\u00dfe Urkunde vom Gymnasium in Orahovac erhalten, die von der Sch\u00fclerin Ljubica Mici\u0107 in Handarbeit gezeichnet wurde \u2013 sagte Maik.<\/p>\n<p><strong>Besondere Eindr\u00fccke nimmt Maik von Visoki De\u010dani mit<\/strong><\/p>\n<p>Neben den Treffen mit den Kindern, hat Maik auch immer freudige Begegnungen mit unseren Heiligt\u00fcmern und M\u00f6nchen und erz\u00e4hlt uns:<\/p>\n<p>&#8211; Was f\u00fcr mich und meine Freunde besonders wichtig war, war der Besuch des Kanon f\u00fcr den Heiligen K\u00f6nig Stefan De\u010danski in De\u010dani. Wir hatten die Ehre, die Nacht in De\u010dani zu verbringen und mit Vater Isaija und dem Klostervorsteher, Archimandrit Vater Sava zu sprechen, die uns von der Situation und den Problemen des Klosters berichteten. Wir haben unsere Eindr\u00fccke und Gedanken \u00fcber Kosovo und Metochien ausgetauscht und wir sind dankbar, dass Vater Sava sich die Zeit f\u00fcr uns genommen hat, obwohl er sehr besch\u00e4ftigt ist, nicht nur weil es im Kloster viel zu tun gibt, sondern auch wegen der L\u00f6sung vieler Probleme mit dem Klosterland, einer illegale Stra\u00dfe am Kloster und anderer schwieriger Situationen. Auf diese Weise senden wir ihm Gr\u00fc\u00dfe und hoffen, dass dieser Ort, er selbst und seine M\u00f6nche, vor dem Angriff unanst\u00e4ndiger Menschen gesch\u00fctzt sein m\u00f6gen.<\/p>\n<p><strong>Neu bei dieser Mission war f\u00fcr Maik und seine Freunde die Teilnahme an der Miholjdan-Feier in Velika Ho\u010da<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Zun\u00e4chst m\u00f6chte ich mich bei meinen Freunden, den Familien Radi\u0107 und Baljo\u0161evi\u0107 bedanken, die vorgeschlagen haben, an Miholjdan in Velika Ho\u010da zu sein. Einige von uns haben an der Liturgie teilgenommen und wurden von Vater Milenko eingeladen, mit anderen G\u00e4sten, Priestern und Dichtern zu Mittag zu essen. Und es war mir eine Ehre, Bischof Theodosius zu sehen, der mich gesegnet und ein Foto mit mir gemacht hat. Ich traf den gro\u00dfen serbischen Dichter Matija Be\u0107kovi\u0107, wir sahen Folklore, h\u00f6rten uns Volkslieder an &#8230;<br \/>\nDies war ein gro\u00dfartiger Moment f\u00fcr uns, weil wir in einer Situation leben, die \u201eder Westen\u201c genannt wird, in der die Gro\u00dfm\u00e4chte versuchen unsere Wurzeln abzuschneiden, weil sie wissen, dass Identit\u00e4t eine der Haupts\u00e4ulen der Nation ist und dass wir ohne unsere Wurzeln und Identit\u00e4t Nichts sind. Wir sehen es jeden Tag zu Hause. Wenn man bedenkt, wie die Menschen im Kosovo und in Metochien leben, wie ihre Kultur und ihr Erbe nicht mit Worten erkl\u00e4rt werden k\u00f6nnen. Wir k\u00f6nnen uns nur vorstellen, wie wir in der sogenannten Freiheit leben und wie es tats\u00e4chlich hier ist. Miholjdan war eine gute Gelegenheit zu sehen, wie es aussieht. Wir haben viele Leute gesehen, die wir in den letzten Jahren kennengelernt haben und haben neue Menschen kennengelernt. Es war eine sch\u00f6ne Zeit und eine wunderbare Erfahrung, mit der wir unseren Aufenthalt in Velika Ho\u010da beendet haben.<\/p>\n<p><strong>Helfen Sie der Familie von Zlata Kosti\u0107<\/strong><\/p>\n<p>Vor der Abreise aus Kosovo und Metochien sagte Maik, dass sie zeitnah nach der R\u00fcckkehr in ihre Heimatl\u00e4nder eine neue Kampagne starten werden, um Frau Zlata Kosti\u0107 zu helfen, deren zwei Br\u00fcder von Mitgliedern der U\u00c7K entf\u00fchrt wurden. Er ist sich sicher, dass er wieder in den Kosovo und nach Metochien zur\u00fcckkehren wird.<\/p>\n<p><strong>Von Velika Ho\u010da aus m\u00f6chte Maik eine Nachricht an die Menschen in der Welt senden<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Wir arbeiten meistens ununterbrochen, haben deshalb oft zu wenig Zeit f\u00fcr die Familie, wir rennen, um die Kinder zur Schule zu bringen und dann rechtzeitig auf Arbeit zu sein. Und nach der Arbeit rennen wir zu ihnen zur\u00fcck, um sie rechtzeitig wieder abzuholen. All das nur, um genug Geld zu haben um die Wohnung, den Strom und andere Verpflichtungen zu zahlen. Die Menschen geben ihr Geld f\u00fcr mehr oder weniger bedeutungslose Dinge aus, ohne Interesse daran, was in ihrer Nachbarschaft passiert. In einer Welt, in der das Auto in einem Haus geparkt ist, in dem es warm ist, und direkt nebenan ein Obdachloser schl\u00e4ft, dem kalt ist und dem es nicht gut geht. Das bedeutet, dass definitiv etwas nicht in Ordnung ist. Es bedeutet, dass die Menschen sofort aufh\u00f6ren, die Augen \u00f6ffnen und dar\u00fcber nachdenken m\u00fcssen, was sie tats\u00e4chlich haben. Sie fliegen mit dem Flugzeug der Sonne entgegen, reisen nach Griechenland in den verdienten Urlaub doch lassen dabei bereits Kosovo und Metochien hinter sich, ohne zu wissen, unter welchen Umst\u00e4nden die Menschen da unten leben. Ich denke, die Menschen in Europa sollten ihre Augen \u00f6ffnen, sehen, was in der Mitte Europas geschieht, wie die Menschen leben, wie sie sich nicht bewegen k\u00f6nnen, nicht in den Urlaub fahren k\u00f6nnen und nicht einmal wissen, wie sie von einem Tag zum Anderen leben sollen. Es w\u00e4re meine Botschaft an alle, sich umzuschauen, die anderen Menschen zu sehen und zu versuchen zu helfen.<\/p>\n<p>Olivera Radic<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 30. 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