17. März 2004 – Verbrechen ohne Strafe

„Bis zum Beginn der NATO-Luftangriffe gab es keine humanitäre Krise. […] Tatsache ist: Jeder wusste, dass es erst zu einer humanitären Krise kommen würde, wenn die NATO bombardiert. Das wurde diskutiert: In der NATO, der OSZE, bei uns vor Ort und in der Bevölkerung.”

Norma Brown, US-Diplomatin im Kosovo

Heute vor 13 Jahren, am 17. März 2004, begann ein drei Tage andauerndes Pogrom gegen alles serbische im Kosovo. Unter den Augen der KFOR-Truppen griff die albanische Majorität serbische Dörfer und Stadtviertel an, tötete unschuldige Menschen, zerstörte serbische Kulturgüter und vetrieb die Menschen aus ihrer heiligen Heimat.

In der westlichen Welt, von wo aus mit der NATO-Aggression von 1999 das Unheil seinen Lauf nahm, herrscht in weiten Teilen bis heute Schweigen über die Zustände in der seit 2008 als unabhängig proklamierten Republik Kosovo.

Deshalb bekunden wir am heutigen Tag unsere Solidarität mit den Kosovo-Serben und klagen dieses Unrecht vor den Augen der Welt an. Wir senden damit ein Signal, dass sich nicht alle Westeuropäer mit den verbrecherischen Kriegen der NATO und deren Folgen einverstanden erklären.

Wir verurteilen die Gewalt albanischer Extremisten gegen die serbische Minderheit im Kosovo ebenso, wie das schändliche Schweigen des Westens. Unsere humanitäre Arbeit verstehen wir als einen Beitrag für eine sichere Zukunft der Serben im Kosovo in einem friedlichen Europa.

Samo sloga srbina spasava

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